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Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Bad Grund am 23. Juni

„Eine Bürgergenossenschaft ist geeignetes Modell“

Aufsichtsrat und Vorstand der Bürgergenossenschaft oben v.l.n.r. Dieter Klingsöhr, Kathrin Arlt, Mark Jungbluth Andrè Bogdan unten v.l.n.r. Sebastian Engelhard, Dagmar Thomas und Nikolai Simon-Hallensleben. Foto: Peter Schwinger
Aufsichtsrat und Vorstand der Bürgergenossenschaft oben v.l.n.r. Dieter Klingsöhr, Kathrin Arlt, Mark Jungbluth Andrè Bogdan unten v.l.n.r. Sebastian Engelhard, Dagmar Thomas und Nikolai Simon-Hallensleben. Foto: Peter Schwinger

Auf der Generalversammlung der Bürgergenossenschaft Bad Grund am 23.06.23 im Atrium wurde hervorgehoben, dass man mit der Gründung einer Bürgergenossenschaft zur Sanierung des Hauses 7 am Markt den richtigen Weg eingeschlagen habe. Ein geeignetes Modell nicht nur zur Stadtentwicklung, sondern auch für die Strom- und Wärmeversorgung.


Aufsichtsratsvorsitzender Dieter Klingsöhr eröffnete die Generalversammlung mit einem Dank an die beiden Geschäftsführer Nicolai Simon-Hallensleben und Sebastian Engelhard für die ehrenamtliche Arbeit seit der Gründung am 16.1.1922. In seinem Bericht hob der Aufsichtsratsvorsitzende hervor, dass man in die Entscheidungen der Geschäftsführung stets eingebunden worden sei. Der Jahresabschluss sei geprüft worden und es hätten sich keine Beanstandung ergeben. Aufsichtsrat und Geschäftsführung wurden einstimmig entlastet.
Den Bericht des Vorstandes gab Nikolai Simon-Hallensleben, blickte dabei auf ein ereignisreiches Jahr zurück. Und machte deutlich: „Eine Bürgergenossenschaft funktioniert auch in unserer kleinen Bergstadt!“ Die Bürgergenossenschaft hat inzwischen 161 Mitglieder mit 560 Anteilen, so konnte das Haus 7 am Markt gekauft werden. Durch bürokratische Hindernisse sehr „zähflüssig“, so dass die Schlüsselübergabe erst am 23.10.2022 erfolgen konnte. Die Schlüsselübergabe erfolgte durch einen der Erben des Hauses, der vom Erfolg der Sanierung so überzeugt ist, dass er seinen Anteil vom Erbe als Genossenschaftsanteil einbrachte.


Als Eigentümer konnte jetzt richtig mit der Entrümpelung und der Sanierung begonnen werden, ging der Dank an alle Helferinnen und Helfer. Insbesondere auch für die Essen- und Getränkespenden für die aktiv im und am Haus arbeitenden Ehrenamtlichen. Verbunden mit dem Wunsch, dass noch weitere fleißige Helfer zu den Einsätzen kommen.
Ein besonderer Dank ging an Fachleute für die kostenlose Unterstützung durch Beratung. Als Grundlage für Entscheidungen bei der Denkmalpflege, der Statik, der Energieversorgung und der Architektur, damit Ferienwohnungen und Gastronomie entstehen können.
Als Vorstandsmitglied hatte Sebastian Engelhardt um seine Entlassung aus dem Vorstand gebeten, sich nicht mehr um die Organisation zu kümmern, sondern als mitarbeitendes Mitglied tätig zu sein. Von Nikolai Simon-Hallenleben wurde Dagmar Thomas vorgeschlagen, sie sei in der Bürgergenossenschaft sehr aktiv und mit allen Entscheidungen vertraut.
Nach persönlicher Vorstellung wurde Dagmar Thomas einstimmig gewählt, hatte sie mit der Schilderung der umfangreich notwendigen Aufgaben doch sehr positiv in die Zukunft geschaut. Die Verbindung zur Bürgergenossenschaft Hann-Münden zum Erfahrungsaustausch gelte zu halten, war ihr dabei ein besonderes Anliegen.

Text: Peter Schwinger